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Gemeindefeuerwehrübung, 22. April

Jedes Jahr üben die fünf Feldkirchner Feuerwehren gemeinsam die Bewältigung eines Großeinsatzes: Dieses Jahr war die Freiwillige Feuerwehr Bad Mühllacken für die Austragung der Übung verantwortlich.Zugskommandant Brandinspektor Christoph Rabeder hat sich mit seinem Team ein kniffliges Szenario ausgedacht: Der Einsatzbefehl für die Feuerwehren lautete „Brand Sägewerk Gumplmayr, mehrere Personen vermisst“. Im Werkstättentrakt des Sägewerks war ein Brand ausgebrochen – mehrere Personen wurden vom Rauch überrascht und im Gebäude eingeschlossen. Bedingt durch die große Hektik am Betrieb wurden zwei Personen unter einem Stapler und einem 6-tonnen Teleskoplader eingeklemmt weiters drohte aus einem 1000l Fass Diesel in den Pesenbach zu fließen.

Einsatzleiter Hauptbrandinspektor Rudolf Gattringer teilte nach der Erkundung die rasch hintereinander eintreffenden Feuerwehren ein: Zunächst war es das Ziel, die eingeschlossenen und eingeklemmten Menschen zu retten und eine weitere Brandausbreitung zu verhindern. Deshalb wurden umgehend mehrere Atemschutztrupps ins Gebäude geschickt, die rasch die ersten Verletzten lokalisieren und retten konnten. Zur weiteren Betreuung wurden sie dem Samariterbund übergeben, der ebenfalls an der Übung beteiligt war. Paralell dazu wurden zur Wasserversorgung drei Zubringerleitungen gelegt. Das Rüstlöschfahrzeug der Feuerwehr Bad Mühllacken wurde von einem nahegelegenen Hydranten versorgt, die Tanklöschfahrzeuge aus Lacken und Feldkirchen wurden mit Wasser aus dem nahegelegenen Pesenbach versorgt.
Die Rettung der zwei eingeklemmten Personen wurde von den Mannschaften der Rüstfahrzeuge durchgeführt (RF-K Bad Mühllacken und KRF Mühldorf), im Anschluss daran wurden noch die Abdichtungsmaßnahmen an dem 1000l Tank durchgeführt.

Nachdem der Einsatz beim Sägewerk gerade voll angelaufen war kam überraschend ein weiteres Szenario hinzu: Bei der Kreuzung B131/Güterweg Oberwallsee hatte sich ein schwerer Verkehrsunfall zwischen einem Traktor und einem PKW ereignet. Unverzüglich wurde die Feuerwehr Landshaag und ein Rettungswagen des Samariterbundes zu diesem Einsatzort entsandt. Dort angekommen wurden zwei Personen mit dem hydraulischem Rettungsgerät aus einem völlig deformierten Fahrzeug gerettet.

Nach etwa einer Stunde waren alle Tätigkeiten abgeschlossen: Bei einer Abschlussbesprechung aller Gruppenkommandanten wurde der Übungsablauf für alle Beteiligten dargelegt und ein Resümee gezogen. Erfreulich ist die hervorragende Zusammenarbeit aller beteiligten Einsatzkräfte. Auch Abschnittsfeuerwehrkommandant Brandrat Rudolf Reiter war bei der Übung anwesend und zeitgte sich beeindruckt von der Schlagkraft der fünf Feuerwehren, besonders das koordinierte gemeinsame Arbeiten macht die ohnehin gut ausgebildeten Feuerwehrmitglieder noch effizienter.

Insgesamt waren 80 Einsatzkräfte mit 15 Einsatzfahrzeugen bei der Großübung im Einsatz. Seitens der Übungsleitung waren der Übungsleiter und drei Übungsbeobachter sowie 17 Statisten  beteiligt.

Fotos: OAW Manfred Rehberger (9), Simon Kastner (2)

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