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Eisrettungsübung, 15. Februar 2017

Am Dienstag den 15. Februar wurde durch die Mannschaft der Gruppe 1 eine Eisrettungsübung abgehalten. Diese wurde aufgrund der perfekten Witterung kurzfristig einberufen. 19 Feuerwehrmitglieder waren der Einladung gefolgt und probierten bei sehr realistischen Bedingungen verschiedene Rettungsmethoden aus.

Nach einer kurze theoretischen Einführung, wurde auch sofort mit dem praktischem Übungen begonnen.

Am Badeplatz in Bad Mühllacken ging ein Taucher solange auf dem Eis bis er selbst einbrach, um möglichst realistische Bedienungen für die Übung zu schaffen. Von dem Übungsausarbeiter wurden vier Möglichkeiten zum Retten dieser Person vorgeschlagen:

  1. Vorrutschen mit Steckleiterteilen, gesichert durch zwei Rettungsleinen
  2. Vorrutschen mit Spineboard oder Korbschleiftrage, gesichert mit zwei Rettungsleinen
  3. Druckschlauch zur Person hinwerfen und die Person herausziehen
  4. Mit 5-Punkt-Gurt und Schwimmweste gesicherten Feuerwehrmann springt selbst ins kalte Wasser, fixiert den Patienten mittels Rautegriff und wird durch die restliche Mannschaft aus dem Eisloch gezogen.

Fazit: Methoden 1,2 und 3 funktionieren nur gut, wenn die Person noch bei Kräften ist! Methode 4 ist die schnellste Lösung und zudem auch beim entkräfteten Patienten anwendbar – der Selbstschutz (=Möglichkeit zum zeitnahen Aufwärmen) sollte dabei jedoch nicht außer acht gelassen werden.