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Gefährlicher Brandeinsatz, 12.01.2020

Um 17.50 wurden alle Feuerwehren aus der Gemeinde zum Brand einer Gartenhütte zwischen Rosenleiten und Freudenstein gerufen. Seitens der FF Bad Mühllacken rückte zunächst das RLFA in Richtung Einsatzort aus. Beim Eintreffen kurz nach den ortszuständigen Kameraden der FF Mühldorf fand man eine in Vollbrand stehende Werkstatt im Ausmaß von ca 20x7m vor. Schnell war klar, dass es kein Routineeinsatz werden würde – es wurde dem Einsatzleiter der FF Mühldorf nämlich mitgeteilt, dass sich mehrere Gasflaschen in dem Objekt befinden würden.

Aufgrund eines Defekts war der Wassertank des RLFA leer – für eine Reparatur am Tag darauf musste der Tank leer und trocken sein und wurde daher kurz zuvor entleert und gereinigt. Mangels Wasser begann die Mannschaft zusammen mit der Besatzung des KRF der FF Mühldorf mit dem Aufbau einer Angriffsleitung, die bei Eintreffen des TLF der FF Feldkirchen sofort mit Wasser beaufschlagt wurde. Während dieser Arbeiten kam es zu einer explosionsartigen Brandausbreitung durch eine Gasflasche. Ersten Erhebungen zu folge hatte sich durch den Druckanstieg das Sicherheitsventil geöffnet und das Gas schlagartig abgelassen. Der dadurch entstandene Knall war noch in einer Entfernung von zwei Kilometer zu hören! Aus sicherer Deckung und unter Ausnützung der Wurfweite der Strahlrohre wurde zunächst das Wohnhaus von den Flammen geschützt und in der Folge das Feuer abgelöscht.

Parallel zum Erstangriff wurde von der Besatzung des RLFA eine Zubringerleitung zu einem etwa 150m entfernten Löschteil vorbereitet, sodass vom erst eintreffenden Löschfahrzeug nur noch für die Wasserversorgung gesorgt werden musste. 

Im weiteren Einsatzverlauf waren gemeinsam mit den Trupps der anderen Feuerwehren insgesamt neun Atemschutzträger der FF Bad Mühllacken im Einsatz.

Durch den raschen Einsatz der Gemeindefeuerwehren konnte ein Übergreifen auf das unmittelbar angrenzende Wohnhaus verhindert werden!