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Erfolgreiche Rettung eines abgestürzten Rindes

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Bereits am Donnerstag, den 8. Mai 2014 bemerkte ein Landwirt aus Bad Mühllacken, dass zwölf Ochsen ausgerissen sind. Relativ schnell konnte er zehn der Tiere wieder finden. Zwei waren jedoch nicht auffindbar. Erst am Morgen des nächsten Tages, dem 9. Mai 2014 fand er die Tiere. Eines war auf einem Felsvorsprung gefangen, das andere ist infolge eines Absturzes verendet. Nachdem der Landwirt die Tiere gefunden hatte alarmierte er die Feuerwehr zur Tierrettung. Nach einer stillen Alarmierung rückten zwölf Mann der Feuerwehr Bad Mühllacken mit dem Rüstfahrzeug mit Kran und dem Kommandofahrzeug aus.

Nach der Erkundung durch den Einsatzleiter wurde zunächst ein Tierarzt angefordert, damit das Tier während der heiklen Rettung betäubt werden kann. Bis der Tierarzt an der Einsatzstelle eintraf, führten einige Kameraden die Bergung des verendeten Ochsen durch. Dieser lag unterhalb der Felsen im ebenfalls unwegsamen Gelände. Nach Absicherungsmaßnahmen im Bereich des Wanderweges durchs Pesenbachtal, der unterhalb vorbeiführt, wurde das Tier mit Hilfe der Schwerkraft zu dem Wanderweg gebracht. Dort wartete bereits ein Feuerwehrkamerad mit seinem Traktor, der den Kadaver zum Bauernhof brachte.

In der Zwischenzeit hatte der Tierarzt den Ochsen auf dem Felsvorsprung betäubt. Mit Hilfe einer Umlenkrolle wurde das Seil der Seilwinde in einer Höhe von etwa 7m an einem Baum umgelenkt, sodass eine Art „Lift“ entstand. Das Tier wurde währenddessen mit einem Hebeband und weiterem Anschlagmaterial für den Hebevorgang vorbereitet. Damit sich das Tier nicht an den Felsen verletzt wurden die spitzen Steine mit einem Flies abgedeckt. Auf diese Weise konnte die Bergung schonend von Statten gehen.

Dieser Vorgang wurde ein zweites Mal wiederholt. Dann war der Ochse im ebeneren Gelände, von wo er auf dem Flies liegend auf die angrenzende Wiese gezogen wurde. Dort konnte er in sicherer Umgebung wieder zu Kräften kommen.

Dank des engagierten vierstündigen Einsatzes der Feuerwehr Bad Mühllacken überstand das Tier den unfreiwilligen Ausflug ins Pesenbachtal unverletzt.

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