Geschichte

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Einsatzkarte FFBM

 


Die FF Bad Mühllacken wurde am 14. September 1902 als Filiale und Löschzug der FF Landshaag gegründet. Zugsführer war Bäckermeister Johann Mitterlehner, 21 Kameraden der ersten Stunde standen unter seinem Kommando.
Anläßlich einer Feuerwehr-Bezirksausschußsitzung am 26. April 1908 wurde die FF Bad Mühllacken eine selbständige Wehr und war organisatorisch dem Bezirk Eferding zugeordnet. Erst 1920, mit der Neuorganisation der Feuerwehrbezirke erfolgte die Zuordnung zum Abschnitt Ottensheim.
Nach den schlechten Jahren des 1. Weltkrieges und dem nachfolgenden wirtschaftlichen Wiederaufbau begann 1928 mit dem Ankauf der ersten Motorspritze eine steile und bisher ungebrochene Aufwärtsentwicklung der FF Bad Mühllacken.
Das erste Feuerwehrauto war ein Steyr Typ 1500A aus Militärbeständen und wurde 1949 übernommen, für die damalige Zeit eine Sensation für eine Dorffeuerwehr.
Nachdem die Ausrüstungen in den Anfangsjahren im Gasthaus Allerstorfer und anschließend im Kurhaus untergebracht waren, wurde 1935 das erste eigene Feuerwehrhaus eingeweiht. Unmittelbar neben diesem Feuerwehrhaus wurde im Jahre 1977 ein neues Zeughaus mit Stellplätzen für zwei große Einsatzfahrzeuge errichtet und das alte Feuerwehrhaus geschliffen.
Auch das zur Finanzierung der Ausrüstung alljährlich veranstaltete Fest auf der Badewiese hat bereits eine lange Tradition, erstmals am 20. August 1933 wurde ein Gartenfest zu gleichem Zwecke veranstaltet.
Derzeit wird die Feuerwehr von Kommandant Rudolf Gattringer geführt. Er ist der neunte Kommandant und wird durch bestgeschulte 166 Kameraden, davon 96 Aktive, 45 Reservisten und 25 Jugendliche unterstützt. Die FF Bad Mühllacken besitzt seit 1967 ein Tanklöschfahrzeug und ist derzeit mit einem Rüstfahrzeug mit Kran RF10 und einem Rüstlöschfahrzeug RLF2000 ausgerüstet. Die umfangreiche technische Ausrüstung mit Atemschutz, Vollschutzanzügen, Notstromerzeugern, Einbauseilwinden, pneumatisch ausfahrbaren Lichtmasten, hydraulischen Bergegeräten, Tauchpumpen und vielfältigstem sonstigem Werkzeug und Zubehör sowie das Können der Mitglieder erlauben die fachgerechte Erledigung unterschiedlichster Einsätze.
Durch den glücklichen Umstand, dass mehrere Kameraden auch beruflich im Feuerwehrwesen in der Landesfeuerwehrschule, bei Berufsfeuerwehren und beim Feuerwehrausstatter Rosenbauer tätig sind, wird Ausbildungsniveau und Einsatzstärke derart angehoben, dass auch komplizierteste Einsätze fachgerecht und professionell durchgeführt werden können.
Eine gezielte Heranführung und Schulung der Jugend gewährleistet die Beibehaltung der Einsatzstärke für die Zukunft.